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Presseservice
Lesen Sie hier aktuelle Zeitungsberichte über die Arbeit des KKV-Passau:
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Soziales Netz und Energiewende sind die Stärken der „Provinz“
40 Jahre KKV St. Stephan: Festredner Wolfgang Krinninger betont Chancen des ländlichen Raums
Die Stärken und Chancen des ländlichen Raums, etwa in der Energiewende, hat Wolfgang Krinninger, Chefredakteur des Bistumsblatts, in seiner Festrede zum 40jährigen Bestehen des KKV St. Stephan der Katholiken in Wirtschaft, Katholisch-Kaufmännischer Verein, betont. dieser blieb seinem Anliegen treu, stellte sein Jubiläum unter das aktuelle Thema Strukturpolitik und Zukunftsrat.
Krinninger erinnerte in seinem tiefgründigen, kurzweiligen Vortrag über die Vorschläge des Zukunftsrats, Niederbayern an Oberösterreich anzugliedern, an die Euphorie im Gründungsjahr des KKV. Tausende Männer aus Niederbayern pendelten damals nach München, um U-Bahn-Röhren oder Olympiaanlagen aufzubauen. Es seien genau diese fleißigen Leute gewesen, die daheim dafür sorgten, dass das Pflänzchen Aufschwung keimt. Auch die Förderpolitik des Freistaats habe mit der in der Verfassung verankerten Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse ernst gemacht. Firmen siedelten sich im Bayrischen Wald an, der Aufsteigerregion wurde. Uni Passau und FH Deggendorf sorgten für Innovation. Die Stacheldrahtbarriere fiel und Ostbayern war Zentrum Europas.
Doch von der Euphorie sei heute nicht mehr viel zu spüren, sagte Krinninger bei der Feier im Hotel „König“. Ein gewaltiger Rückgang der arbeitenden Bevölkerung drohe. Für den Landkreis Freyung-Grafenau sei ein Minus von 27,9 Prozent prognostiziert. Weniger Einwohner hießen weniger Betriebe, um junge Leute in der Region zu halten. Anders sei es im Speckgürtel von München.
„Macht die Großstädte zu Turbomast-Leistungszentren und die Ländereien am Rand zum Reservat für gestresste Großstädter“, empfehle der Zukunftsrat, sagte Krinninger. Auch eine Angliederung an Österreich oder Tschechien schlage der Berater der Staatsregierung vor. Die Menschen in Ostbayern schauten seitdem etwas genauer hin, wiesen darauf hin, dass es durchaus Länder gibt, die ihre entlegenen Dörfer mit schnellem Internet versorgen.
Wie das Münchner Machtzentrum den „Aufbruch jetzt“ mitträgt, zeige sich am Arber, der einfach als Weltcup-Ort gestrichen wurde. Es gelte, Politiker an ihren Taten zu messen. Ostbayern müsse sich auf die Hinterbeine stellen.
Bischof Wilhelm Schraml lasse deshalb keine Gelegenheit aus, den Finger auf die Wunde zu legen, betonte Krinninger. Es gehe um einen Lebensraum mit dem Glauben als starkem Band. Die Menschen müssten Orte vorfinden, die „Daheim-Sein“ ermöglichen, fordere der Bischof. Der KKV spiele hier eine wesentliche Rolle. Es sei sein Anliegen, christliche Grundsätze in Gesellschaft und Wirtschaft zur Geltung zu bringen, damit Menschlichkeit gelingt.
Genau dies zeichne die Region Ostbayern aus, sagte Krinninger. In der „Provinz“ funktionierten die sozialen Netze meist noch, man helfe sich gegenseitig beim Hausbau, identifiziere sich stärker mit dem Arbeitgeber, hole Gemüse aus dem eigenen Garten. Die Lebenszufriedenheit auf dem Land sei daher doppelt so hoch wie in der Stadt. In einer komplizierter werdenden Welt suchten die Menschen Geborgenheit und Schutz. Wissenschaftler würden der Lebensform Dorf hohe Vitalität bescheinigen.
Krinninger sah Chancen in der Selbstversorgung in Sachen Energie sowie in der Tatkraft der Ostbayern. Mit der Energiewende könne das Land die Energieproduktion wieder in die eigene Hand nehmen, etwa durch Sonne, Wind, Holz und Biogas. Komme noch mehr Offenheit gegenüber neuen Ideen hinzu, reiche es aus, wenn die Politik ihre Pflicht erfüllt, gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen des Freistaats zu schaffen.
Schon 1921 habe es in Passau eine Katholisch-Kaufmännische Vereinigung gegeben, die während der Nazi-Zeit ihre Arbeit einstellen musste, berichtete Vorsitzender Willibald Färber. Der KKV St. Stephan sei Nachfolger. 1971 sei es gelungen, ihn aus der Taufe zu heben. Gründungsmitglied Jakob Gallinger übernahm den Vorsitz übernahm und führte ihn 30 Jahre. Der KKV St. Stephan erarbeite ein attraktives Jahresprogramm. Höhepunkte der 40 Jahre seien die KKV-Landestreffen in Passau, Reisen und die jährlichen Kirchenfahrten.
Der 50 Mitglieder starke KKV äußere sich zu politischen Fragen und engagiere sich karitativ, unterstrich Färber. Er sei in Vereinen und Verbänden präsent, im Diözesanrat, Landesvorsitz und mit Josef Thuringer im Stadtrat.
Kurt Reiter vom KKV-Landesverband und Manfred Köhler vom KAB gratulierten zum Jubiläum. Prälat Hermann Herzig rief beim Dankgottesdienst in der Andreaskapelle auf, als Christen Zivilcourage und Mut zu zeigen. Kirche der Zukunft müsse wieder mehr Elan zur Tiefe haben. Theresia Wildfeuer
Bildtext:
KKV St. Stephan 1, 2: Kurt Reiter vom KKV-Landesverband (von links), zweite Vorsitzende Christa Lehr, KKV-Vorsitzender Willibald Färber, Prälat Hermann Herzig, der Chefredakteur des Passauer Bistumsblatts Wolfgang Krinninger und Manfred Köhler vom KAB feierten das 40jährige Bestehen des KKV St. Stephan.
Foto: Wildfeuer
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Der OV KKV St. Stephan sammelte bei seiner Weihnachtsfeier 200,- EUR für die Bahnhofsmission in Passau.
Übergeben wurde dieSpende von Frau Chrsita Lehr an Frau Dittlmann, die sich sehr herzlich darüber freute und bedankte.
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H.H Dompropst i.R. Hermann Herzig und Herr Josef Winter wurden für ihre 25jährige Mitgliedschaft im KKV Ortsverein St. Stephan in Passau mit
einer Urkunde und 1 Flasche Sekt geehrt.
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KKV ehrt Herta Spitzenberger, Max Lehr und Franz Kralj für 25 Jahre Treue
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KKV Ehrung 1, 2: Der Vorsitzende des KKV Willibald Färber (2.v.r.) und geistlicher Beirat Prälat Hermann Herzig (rechts) ehrten Franz Kralj, Max Lehr für den Ehefrau Christa die Urkunde entgegennahm und Herta Spitzenberger für ihre langjährige Treue. Foto: Wildfeuer
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Mitglieder sind mit Vorstand höchst zufrieden / Gerda Schmitz wirbt für Adoption statt Abtreibung
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KKV Schmitz 3, 4: Für Adoption statt Abtreibung plädierte Gerda Schmitz vom Frauenbund auf der Mitgliederversammlung des KKV.
Foto: Wildfeuer
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Für ihre seit 25 Jahren währende Treue hat der KKV, der Verband der Katholiken in Kirche und Verwaltung, Herta Spitzenberger, Max Lehr und Franz Kralj ausgezeichnet. Vorsitzender Willibald Färber überreichte den Jubilaren eine Ehrenurkunde des Bundesverbands.
Die Mitgliederversammlung, die im Hotel „König“ stattfand, zeigte sich mit ihren Vorstand sehr zufrieden. Sie bestätigte Willibald Färber als Vorsitzenden und Christa Lehr als Stellvertreterin. Herta Spitzenberger fungiert weiter als Schatzmeisterin und Inge Brandl als Schriftführerin. Dem Vorstand gehören außerdem wieder Brigitte Koller, Georg Steiner, Josef Winter und Georg Herrmann als Beiräte an. Jakob Gallinger und Eduard Koller prüfen die Kasse. Prälat Hermann Herzig ist geistlicher Beirat.
Färber erinnerte an die Höhepunkte im letzen Jahr, zu denen er Kirchenfahrt, Einkehrtag, Maiandacht und die Bildungsreise nach Bratislava zählte. Er betonte die Unterstützung des Vorstands, der Spender und von Prälat Herzig.
Auch heuer plant der KKV im Juni eine Kirchenfahrt mit Prälat Herzig. Auf dem Programm stehen Fastengottesdienst und Maiandacht, Vorträge über Kriminalistik und „Älter werden, aber jung bleiben“. Von 21. bis 24. Juni lädt der KKV zu einer Reise nach Niederösterreich und Mähren ein, die unter dem Thema „Kirchen und Kultur grenzenlos“ steht. Im September gibt es wieder Wander- und Erlebniswochen.
Unter dem Thema „Leben schützen, von der Zeugung bis zum Lebensende“ warb Gerda Schmitz vom katholischen Frauenbund für Adoption statt Abtreibung. In Deutschland gebe es jedes Jahr 140.000 Abtreibungen. Eine bessere Alternative dafür sei die Adoption, sofern alle anderen Hilfen ausgeschöpft wurden, zum Beispiel aus dem Bischof-Eder-Fonds.
Auf jedes Kind, das zur Adoption frei gegeben werde, warteten im Durchschnitt 100 Familien. Jedes adoptierte Kind sei ein Wunschkind und „doppelt angenommen“, von der abgebenden Mutter und den Adoptiveltern. Schmitz appellierte, bei Abtreibung nicht wegzusehen. Diese sei ihrer Meinung nach keine Hilfe, da viele Frauen an körperlichen und seelischen Folgen der Abtreibung litten. Sie würden allein gelassen.
Häufig würden Kinder als Armutsfaktor oder Karrierehindernis gesehen. Doch Mütter empfänden Kinder als großes Glück. Diese positive Seite bleibe oft auf der Strecke. Schmitz hoffte, dass hier ein Umdenken stattfinde. Sie forderte eine Rente und ein Gehalt für Mütter. Kindererziehung müsse honoriert werden. Theresia Wildfeuer
"Markt und Moral" ist Motto für Kaufmännischen Verband
"Markt und Moral - Chancen Verantwortlichen Handelns" heißt das Jahresthema 2003/2004 des Katholischen Kaufmännischen Verbandes (KKV). Der Ortsverein unter Vorsitz von Willibald Färber und Vizechefin Christa Lehr zählt 50 Mitglieder - darunter OB Albert Zankl. Der KKV vertritt Katholiken aus Wirtschaft und Verwaltung. Landesweit zählt er 1600 Mitglieder, bundesweit 11000 in 110 Ortsverbänden. Gründer des KKV in Passau war u. a. Max Mühldorfer.
Heute startet das Jahresprogramm um 14.30 Uhr mit einer Besichtigung der Caritas-Donauhof-Werkstätten. Treff: Parkplatz der Werkstätten.
Am 1. März lädt der KKV um 10 Uhr zum Einkehrtag ins spectrum Kirche ein. Am 19. März referiert Renate Scheibner im Hotel Könnig über 13 Jahre Wiedervereinigung. Am 8. April findet um 19 Uhr ein Fasten-Gottesdienst in der Andreaskapelle statt (danach Einkehr Hotel König).
Am 13. Mai steht eine Maiandacht in der Kapelle der Maria-Ward-Schwestern, Langlebenhof, bevor, danach Treff beim Andorfer. Am 3. Juni ist ein Vortrag zu den Ergebnissen der Hartz-Vorschläge geplant, am 8. Juli gibt es im Hotel König einen Diavortrag über Mexiko von Hertha und Josef Schopp. Am 12. August ist ab 17 Uhr Ferienstammtisch in Hacklberg. Am 9. September spricht Pater Dr. Benno Kuppler (München), geistlicher Beirat im KKV, um 19.30 Uhr beim König zum Jahresthema. Vom 16. bis 20. September sind Wander- und Erlebnistage im Bayerischen Wald. Im Dezember ist eine viertägige Reise ins Erzgebirge geplant.
Bischof motiviert junge Leute zu mehr Mitarbeit in Vereinen
Bischof Wilhelm Schraml empfing vor kurzem Vertreter des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU) und des Verbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) sowie ihre Berater zum Antrittsbesuch.
Die Verbände stellten dem Bischof bei dem Besuch ihre Ziele, Programme und Situation dar und übergaben ihm Infomaterial.
Der Bischof betonte, dass Zusammenkünfte von Menschen mit gleicher Grundüberzeugung aus unterschiedlichsten Berufen sehr wichtig seien. "Sie erleichtern das Zeigen der Flagge der katholischen Soziallehre, die für eine moderne und gerechte Bürgergesellschaft unverzichtbar ist".
Bischof Wilhelm Schraml meinte bei dem Treffen, dass die Bereitschaft jüngerer Menschen, aktiv in Vereinen und Verbänden mitzuarbeiten immer geringer werde. "Es ist wichtig, den Jungen klar zu machen, wie befruchtend oft dieses Tun für das eigene Leben sein kann". Man dürfte nicht nur über diese Zusatzarbeit in Vereinen klagen, man müsse mehr den daraus gezogenen persönlichen Lebensgewinn herausstellen.
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